Wissenswertes über die ISBN (Internationale Standard-Buchnummer).

Der Verlag

Unsere Bücher

Sonderpunkte –
Die Reihe

Verlags-Service

Pinnwand, News, Gästebuch

Kontakt und Impressum

Sitemap

Zurück zu Teil 5 des Exkurses.

Die ISBN (Internationale Standard-Buchnummer)

ISBN und Strichcode

Über die ISBN kann ein Buch weltweit eindeutig identifiziert werden.

Aufbau

Seit 2007 gibt es die sogenannte ISBN-13, eine 13-stellige Nummer, die jedem Buch zugeordnet ist. Sie ersetzte die bis dahin gültige ISBN-10, indem der Ziffernblock 978- bzw. 979 vorangestellt wurde. Die ISBN lässt sich in fünf Teile aufteilen, von denen die ersten vier etwas über das Buch aussagen, zu dem sie gehören. Die ISB-Nummer unseres ersten Buches, der „Schreib-Tisch-Geschichten“, lautet beispielsweise 978-3-938329-00-9.

Das ISBN-System ist kompatibel mit dem internationalen Artikelnummernsystem EAN, mit dem alle möglichen Waren ausgezeichnet werden. Die 978 besagt, dass es sich bei einem Artikel um ein Buch handelt.

Die 3 ist eine Länder- bzw. Sprachgruppenkennzahl und steht für Deuschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz.

Die folgende lange Nummer, 938329, ist die Verlagsnummer des sonderpunkt Verlages. Alle ISBN des sonderpunkt Verlages fangen demnach mit 978-3-938329 an.

Die folgenden zwei Ziffern bilden eine fortlaufende Nummer des Buchprogramms. Darum hat dieses erste Buch die Nummer 00, das nächste („Vom Granatapfel isst man nur die Kerne“) trägt die Nummer 01 usw. Manche, große, Verlage haben kürzere Verlagsnummern und können dadurch mehrstellige Buchnummern vergeben. In der Summe müssen alles zusammengenommen immer 13 Ziffern sein.

Die letzte Ziffer der ISBN ist die so genannte Prüfziffer, die aus den vorausgehenden Ziffern ermittelt wird. Sie hat somit keinerlei eigene Bedeutung, sie sagt nur etwas darüber aus, ob die bei einem Computervorgang eingegebene Zahl eine gültige ISBN sein kann und hilft so, Tippfehler zu vermeiden. Für ganz Wissbegierig und mathematisch Aversierte hier die Formel.

Der EAN-Strichcode

Um ein Buch über Lesegeräte erfassbar zu machen, braucht es ein Strichcode-Label, das den so genannten EAN-Code abbildet. Dieser Strichcode wird ist immer auf die Umschlagrückseite gedruckt, um dem Buchhandel das Auffinden des Buches in ihren Datenbanken zu erleichtern. Leider sieht er nicht sonderlich schön aus und stört das Bild immer irgendwie. Manchmal kann man ihn unauffälliger gestalten, indem man ihn nicht auf weißen, sondern z. B. auf einen gelben Untergrund setzt – aber oberste Priorität ist die Erkennbarkeit durch Lesegeräte, so dass die gestalterische Freiheit begrenzt ist.

Übrigens

Wenn Sie vor Besserwissern gefeit sein wollen (oder selbst gern ein wenig besserwisserisch auftreten), dann achten Sie darauf, dass Sie „ISB-Nummer“ statt „ISBN-Nummer“ sagen. ISBN-Nummern sind doppelt gemoppelt.

Zurück zu Teil 5 des Exkurses.