Exkurs: Wie entsteht ein Buch? Der Satz und das Layout. Nachdem das Manuskript fertig bearbeitet wurde, muss das Buch seine endgültige Gestalt annehmen.

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Wie entsteht ein Buch?

Exkurs, Teil 3

Der Satz

Wenn der Text inhaltlich fertig überarbeitet ist, wird er auch äußerlich in die Form gebracht, wie er im Buch gedruckt soll. Auch hier gilt: Wenn der Verlag das Risiko trägt, entscheidet er zu großen Teilen frei darüber, wie das Buch aussehen soll. Wenn wir Ihnen das Buch als Dienstleistung herstellen, können Sie mitreden. Der Verlag erstellt einen Entwurf und stimmt diesen dann mit Ihnen ab.

Wir wählen eine schöne Schrift für Ihr Buch aus. Die Schriftgröße hängt von vielen Faktoren ab – sind die Leser vielleicht sehr jung oder sehr alt, so dass sie Schwierigkeiten beim Lesen haben? Dann ist eine große Schrift angebracht. Wenn Sie viel Text haben, ist es vielleicht ratsam, eine möglichst kleine Schrift zu wählen, um den Umfang des Buches etwas abzuspecken und Herstellungskosten zu sparen. Ist Ihr Text sehr kurz, kann man das Buch durch die Wahl einer großen Schrift dicker machen.

Die Schrift für die Überschriften kann unter etwas anderen Gesichtspunkten gewählt werden. Oft bietet sich die gleiche Schrift wie die Buchschrift an, etwas größer oder fettgedruckt. Aber man kann auch eine sehr moderne Schrift wählen oder eine sehr verspielte, je nachdem, wie sie am besten zum Buch passt.

Das Layout

Das Gesamtlayout wird durch noch mehr Faktoren bestimmt als nur durch die Schriftwahl. Zunächst muss festgelegt werden, welches Format das Buch haben soll. Üblicherweise bietet sich ein Format an, das etwas schmaler ist als A5, also etwa 13,5 cm * 20,5 cm – das ist gut zu lesen, handlich und passt in jedes Bücherregal. Und vor allem ist es als Standardgröße preiswerter zu haben als andere Formate. Aber manchmal kann es auch Sinn machen, vom Üblichen abzuweichen – ein Fotoband beispielsweise könnte größer sein – oder vielleicht einmal quadratisch?

Möchten Sie Fotos oder andere Abbildungen in Ihr Buch aufnehmen, so ist auch das möglich. Zeichnungen sind im normalen Buchdruck problemlos zu machen. Für Fotos ist das normale Papier nicht gut geeignet und man müsste ein etwas hochwertigeres wählen, um eine gute Qualität zu erzielen. Auch Farbdruck ist denkbar, allerdings recht teuer. Beachten Sie die Hinweise zu Fotos am Ende dieses Kapitels.

Das Layout besteht vor allem aus der Anordnung von Einzelteilen auf der Seite, aus dem Zusammenfügen von Abbildungen und anderen grafischen Elementen zu einem Ganzen. Wie werden beispielsweise die Seitenzahlen auf der Seite angebracht? Überschriften müssen nicht immer oben auf der Seite stehen – wie wäre es einmal mit Kapitelbezeichnungen am Seitenrand? Solche Elemente passen nicht zu einem reinen Roman, aber für andere Textarten ist eine spielerische Auflockerung durchaus denkbar.

Fotos

Fotos und Zeichnungen müssen einem gewissen Qualitätsstandard entsprechen, um sie für den Buchdruck verwenden zu können. Das trifft vor allem auf digitale Fotos zu. Papierabzüge, wie man sie von einem Negativfilm erhält, oder Negative bzw. Dias direkt können meist problemlos von uns bearbeitet werden, digitale Fotos bereiten häufig Probleme. Planen Sie Abbildungen für Ihr Buch, werden wir uns auf jeden Fall mit Ihnen darüber unterhalten, was im Einzelfall zu tun ist.

Eine weitere Frage, die vor der Herstellung zu klären ist, ist diejenige nach den Rechten an den Abbildungen.

Ihre Fotos selbst für den Druck aufzubereiten sollten Sie nur in Angriff nehmen, wenn Sie sich im Bereich der Bildbearbeitung firm fühlen und vor allem Zugang zu einem guten Scanner haben. Die folgenden Hinweise benötigen Sie nur dann, wenn Sie das wirklich eigenhändig in Angriff nehmem wollen. Ansonsten können Sie den Rest dieses Kapitels getrost überschlagen.

Falls Sie selbst Scans anfertigen: Dann benötigen wir die Fotos im tif-Format, CMYK-Farbmodus oder Graustufen, und zwar mit einer Auflösung von mindestens 300 dpi (ausgehend von der Größe, die das Bild später im Buch haben wird – es geht also für ein 9-cm-Foto auch eine 150-dpi-Datei, die 18 cm Breite hat).
Bei Scans von Gedrucktem müssen Sie weiterhin aufpassen, dass keine Moiré-Muster entstehen.
Bei Zeichnungen bietet es sich häufig an, Schwarz-Weiß-Bitmaps anstelle von Graustufenbildern zu erzeugen, diese benötigen wir in einer Auflösung von 1200 dpi.

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